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Im Depot gibt es Mehlsuppe

Bochselnacht in Mauren – 19.12.13.Traditionsgemäss traf sich schon am Nachmittag  eine Gruppe Kinder vom Kindergarten bis und mit der sechsten Primarschulklasse zum gemeinsamen Schnitzen der Bochseln. Wo nötig standen einige Erwachsene mit Rat und Tat mit einem Aushöhl-Werkzeug zur Seite.  Dann ging‘s mit individuellem Schnitzen der Räben los – alle gaben sich die grösste Mühe, schliesslich wollte jeder und jede versuchen, das gruseligste Bochsellicht herzustellen.

Lichter in dunklen Strassen   Ab 18 Uhr war es dann so weit: die Strassenlampen im Dorf  waren gelöscht worden und der Umzug konnte beginnen. Liebevoll wurden die geschnitzten Räben von über vierzig Kindern stolz durchs Dorf getragen und an fünf verschiedenen Standorten wurden interessierte Dorfbewohner mit Musik und Gesang verwöhnt.  Ab 19 Uhr erwarteten die Vorstandsmitglieder des Kultur- und Dorfvereins Mauren im schön dekorierten Feuerwehrdepot die Umzugsteilnehmer mit heisser Mehlsuppe, Wurst und Brot und warmen Getränken zum Aufwärmen. Gespannt wurde auch die Prämierung der allergruseligsten Räben erwartet.  Aus jeder Klasse wurde ein Gewinner ermittelt.

Wanderpreis für Alia Gwerder   Als Tagessiegerin konnte dieses Jahr Alia Gwerder den begehrten schön geschnitzten Wanderpreis für ein Jahr mit nach Hause nehmen.  Speziell geehrt und verdankt wurde dieses Jahr auch die Arbeit von Röbi Schneider, der diesen Brauch seit sechszehn Jahren als Verantwortlicher an die Hand nahm und jeweils mit seiner tiefen Stimme im dunklen Raum einen Vers über die Bochsellichter von sich gab.  Noch lange konnte die Dorfbevölkerung von Mauren die Festwirtschaft geniessen und die Kinder freuen sich jetzt schon, an der Bochselnacht im nächsten Jahr wieder mitmachen zu dürfen.  

Margrit Koller

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